Kampf der Fellpflege

Es ist Herbst. Endlich. Meine Lieblings-Jahreszeit. Bei angenehmen Temperaturen (zumindest empfinde ich das so – immerhin trage ich das ganze Jahr über quasi im Zweibeiner-Vergleich einen Skianzug mit mir rum) streunere ich durchs nasse Feld und lasse mir den Wind um die Schlappohren wehen. Hier und da entdecke ich einen wunderbar getrockneten Kuhfladen oder ähnlich schön stinkende Exkremente wilder Tiere, in denen es sich hervorragend wälzen lässt.

Ein Hund muss nach Natur duften. Deshalb machen wir das und fühlen uns so am wohlsten. Also warum bitteschön finden die Zweibeiner das so schrecklich? Na gut, manchmal übertreibe ich vielleicht ein ganz kleines bisschen, aber Fuchskot riecht doch so wunderbar verwest (und ich danach gleich mit):-)

20130629_174436

Letzte Woche war wieder mal so ein toller Tag. Alles auf dem Feld ludt mich förmlich ein, mich darin zu wälzen. Alle (anderen Hunde) fanden es toll. Außer Frauchen. Die leider nicht.

 

 

Es kam also wie es kommen musst. Ich war dran. Also reif für die Nasszelle wie die Zweibeiner es nennen. Gott sei Dank, wissen meine Mitbewohner, dass Hunde aufgrund ihrer sensiblen Haut nicht öfter als 2-3 Mal pro Jahr geduscht werden sollten. Daran halten sie sich auch – zumindest bis jetzt. Ich wurde also mit vereinten Kräften in die Kammer des Schreckens gesteckt und abgewaschen. Auch hier noch ein Tipp unter uns: lauwarmes – kaltes Wasser ist für uns weniger schlimm als zu warmes Wasser.

Fellpflege01

 

Als Shampoo benutzt mein Frauchen etwas für langhaariges Fell. Schließlich müssen damit auch alle störenden Knötchen im Haar beseitigt werden. Und davon habe ich eine Menge, besonders am Hintern:-)

 

 

Anschließend wurde ich ordentlich mit Handtüchern (selbstverständlich habe ich meine eigenen aus dem Hundediscounter) abgerubbelt und (!) natürlich fotografiert…warum lacht ihr denn jetzt so?

CIMG4151

 

Um mich bzw. mein Fell wirklich trocken zu bekommen, müssen schon viele Handtücher dran glauben. Manchmal nimmt Frauchen auch den Föhn (aber nur auf niedrigster Stufe, schließlich bin ich ja kein Backhähnchen, sondern ein sensibler Hund).

 

 

 

Fellpflege02Zu guter Letzt kommt “die Bürste”. Mein Ein und Alles. Auf der einen Seite weich, auf der anderen Seite etwas härter, um durch die langen Haare zu gleiten. Mein absoluter Favorit und der einzige Grund, weshalb ich dieses TamTam überhaupt mit mir machen lasse.

Also liebe Artgenossen, wenn wir um die Fellpflege schon nicht drum herum kommen, dann wenigstens mit einem schönen Abschluss.

In diesem Sinne, eine tolle Herbstzeit für Euch mit gaaaaannnz viel Kuhfladen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>